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Seenplatte ist beliebt bei den Urlaubern


Erholung an der Mecklenburgischen Seenplatte wird für Urlauber immer attraktiver.

Mecklenburg-Strelitz. Erholung an der Mecklenburgischen Seenplatte wird für Urlauber immer attraktiver.
Dies geht aus der kürzlich von der Kreisverwaltung Mecklenburg-Strelitz vorgelegten Bilanz über die Tourismussaison 2007 hervor. Bis Juli 2007 konnte in den Pensionen und Hotels im Landkreis Mecklenburg-Strelitz ein Plus bei den Gästeankünften um sechs Prozent, im Vergleich zum Vorjahr, registriert werden. Über 100 000 Gäste seien in Beherbergungsbetrieben (ab neun Betten) bis zum Juli gezählt worden, berichtete Bärbel Liske, Mitarbeiterin im Bereich Tourismus der Kreisverwaltung im Ausschuss für Umwelt und Tourismus des Kreistages Mecklenburg-Strelitz.
Auch bei den Übernachtungszahlen konnte kräftig zulegt werden. Ein Plus von 6,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr stehe hier für das erste Halbjahr zu Buche. Allerdings machte Bärbel Liske auf eine Tendenz aufmerksam. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer sei in den letzten Jahren von 3,9 Tagen auf 3,7 Tage gesunken. Das heißt, die Seenplatte werde vor allen Dingen von Stressgeplagten für einen Kurzurlaub angesteuert.
Aber auch hier gibt es gravierende Unterschiede zwischen den Erholungsorten im Landkreis.
Während die Feldberger Seenlandschaft ein Plus bei den Übernachtungen gegenüber dem Vorjahr von 28,8 Prozent zu verzeichnen hatte, und hier die durchschnittliche Aufenthaltsdauer 4,1 Tage beträgt, erreichte die Stadt Mirow ein Plus bei den Übernachtungen im Vergleich zum Vorjahr von 8,2 Prozent. Die Stadt ist offensichtlich beliebt bei Langzeiturlaubern, denn die durchschnittliche Aufenthaltsdauer beträgt hier 4,3 Tage.
Am längsten verweilen die Gäste in Feldberg, hier verweist die Statistik auf 6,8 Tage. Wesenberg konnte gegenüber dem Vorjahr ein Plus bei den Übernachtungen von 2,8 Prozent erreichen. Gravierende Einbrüche habe es bei der Zahl der Übernachtungen im Bereich der Stadt Neustrelitz gegeben. Hier sackte die Anzahl um gut 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr ab. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Gäste betrage in Neustrelitz auch nur 1,9 Tage.
Auch die Campingplätze hatten in diesem Jahr mit einem erheblichen Rückgang der Gästezahlen zu kämpfen. Offenbar sei dies dem nicht so optimalen Sommerwetter in diesem Jahr geschuldet, so Bärbel Liske.
Denn Schwerpunkt an der Seenplatte sei nach wie vor der Wassertourismus, gefolgt vom Rad- und vom Gesundheitstourismus. Etwa 15 000 Hektar Wasserfläche böten sehr gute Vorausssetzungen eben für den Wassertourismus.

 

Quelle: Nordkurier vom 11.12.2007




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