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Schleuse Mirow für Reparatur geschlossen


Mirow, Gar nicht lange her, dass in der Schleuse in Mirow noch die Sportboote und Dampfer dicht an dicht gereiht standen, und Touristen von der Straßenseite her gar nicht genug vom Zugucken bekommen konnten.

 

Doch mit dem ersten Flockenwirbel am gestrigen Tag wurde das Saisonende noch einmal besiegelt. Boote werden hier in den nächsten Wochen nicht mehr zu sehen sein, höchstens Arbeitsboote. Denn an der Mirower Schleuse stehen aufwändige Reparaturen an, die das Trockenlegen der Schleuse erforderlich machen. Bereits am Dienstag wurde damit begonnen, das Wasser abzupumpen kein leichtes Unterfangen, wie es seitens des Wasser- und Schifffahrtsamtes (WSA) Eberswalde, Außenstelle Canow, hieß. Zwei 14-Kilowatt-Pumpen sind im Einsatz, eine Pumpe muss ständig laufen, um der Wassermengen Herr zu werden. Wie es hieß, seien die Kranbahnschienen im unteren Bereich der Hubtore besonders verschlissen. Auf ihnen lastet während des Betriebes ein großer Druck. Hier gilt es, eine Auftragsschweißung auszuführen, das heißt, es wird Material aufgebracht, das im Anschluss geglättet werden muss. Schweißnaht für Schweißnaht müssen die Schlosser fertigen, was ein erheblicher Aufwand ist. Während der Reparaturarbeiten wird die Schleuse mit Bauvlies und Hochofenschlacke, die aus einem Berliner Kraftwerk stammt und sonst auch für Straßenunterbauarbeiten benutzt wird, abgedichtet. Ein Unterdruck und dadurch bedingter Sog ziehen die Schlacke in die in die Ritzen. Wir wünschen uns, dass wir die Schleuse am 20. November wieder fluten können , hieß es aus dem WSA. In der nächsten Woche stehen Arbeiten an der Strasener Schleuse an, die auch trocken gelegt werden muss. Hier wird sogar eine Grundwasserabsenkung nötig, so die Auskunft. 

 

Quelle: Nordkurier vom 05.11.2009

 




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