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Radweg Mirow Rechlin auf 2010 vertagt


Mirow / Rechlin. Das Straßenbauamt hat seine Schularbeiten gemacht. Doch was fehlt, ist das Geld.

 

Der von vielen herbeigesehnte Radweg, der die Orte Mirow und Rechlin touristisch miteinander verknüpfen soll, wird noch ein bisschen auf sich warten lassen. Die Mittel konnten nicht bereitgestellt werden. Deshalb sind wir leider noch nicht in der Lage, die Maßnahme im Dezember anlaufen zu lassen , erklärte Jens Krage, der amtierende Leiter des Straßenbauamtes Neustrelitz. Wir hoffen, dass wir das Geld im Jahr 2010 haben. Wie es hieß, ist die Baumaßnahme in zwei Bauabschnitte unterteilt. Der erste Bauabschnitt betrifft die Strecke zwischen Vietzen und der Lärzer Eisenbahnbrücke, wobei die Brücke selbst nicht mit beplant ist. Für diesen Bereich sind alle Unterlagen fertiggestellt, die Ausschreibungsvergabe ist vorbereitet, zeigte Jens Krage auf. Rund 400 000 Euro sind als Kosten für den ersten Bauabschnitt veranschlagt. Der zweite Bauabschnitt umfasst dann die Strecke von Lärz bis zur Landesstraße 25 am Ortsausgang von Mirow in Richtung Starsow. Hier ist das Straßenbauamt bestrebt, das Projekt bis zum II. Quartal des nächsten Jahres so weit bearbeitet zu haben, dass die Ausschreibungsunterlagen auch dafür vorliegen. Was die Trassenführung anbelangt, so soll der Radweg direkt auf dem einstigen Bahndamm verlaufen, der jetzt in Eigentum der Gemeinde Rechlin ist unter Mitnutzung der vorhandenen Materialien. Die Eisenbahnbrücke bleibt außen vor. Die Erhaltungsaufwendungen des Bahn-Bauwerks wären zu hoch und stehen in keinem Verhältnis zur Nutzung als Radweg , meinte Krage, der hier die Möglichkeit einer zusätzlichen Radler-Brücke über den Müritz-Havel-Kanal in Erwägung zog, aber gleich einschränkte, dass auch die um die 500 000 bis 600 000 Euro kosten würde. Deshalb habe man sich im ersten Bauabschnitt für eine provisorische Anbindung an die Kreisstraße in Lärz entschieden.Im Bereich Vietzen sollen aufgrund fehlenden Baugrunds linksseits der Bundesstraße, aus Richtung Neustrelitz kommend, gemeindliche Wege für die Radwegführung mitgenutzt werden. Ein 300 Meter langer Abschnitt wird durch die Gemeinde Rechlin selbst bezahlt, um die Anbindung des Radweges in Richtung Norden zu gewährleisten, hieß es. 

 

Quelle: Nordkurier vom 24.11.2009




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