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Polizei warnt vor Betreten des Eises


Mirow. Die Wasserschutzpolizei hat vor dem Betreten der zugefrorenen und mit Schnee bedeckten Seen gewarnt.

 

Erste Eisangler waren im Bereich der Müritz bereits am Wochenende gesichtet worden, berichtete Polizeihauptmeister Frank Scholz, Stationsbeamter der Wasserschutzpolizeistation Mirow. Mit derzeit fünf bis zehn Zentimetern Stärke sei das Eis nur bedingt tragfähig. Auch hätten aufkommende Winde viele Seen wieder aufreißen lassen. "Die Binnenmüritz war zugefroren, jetzt ist alles wieder offen", informierte Scholz. "Es wird nicht vorkommen, dass Eisflächen von der Polizei oder einer Behörde freigegeben werden - so wie es früher war. Heute ist jeder selbst verantwortlich", erklärte er. Allerdings schreite die Wasserschutzpolizei schon ein, wenn sie Kinder an gefährlichen Stellen sieht. Wer sich als Erwachsener vorsätzlich und bewusst in Gefahr bringt, müsse damit rechnen, bei Regressansprüchen mit herangezogen zu werden, um die Kosten eines Rettungseinsatzes zu begleichen, so Scholz. 

 

Quelle: Nordkurier vom 22.12.2009

 




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