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Bürger von Grünplanerringen Etappensieg
Grünplan. Die jüngste Gemeindevertretersitzung in Wustrow war aus Sicht der Grünplaner, die seit Jahren um die Erstellung einer Ortsgestaltungssatzung ringen und auf den kürzlich vorgelegten Entwurf mit Enttäuschung reagierten , eine sehr fruchtbare.
Wie der Grünplaner Klaus-Dieter Rückert berichtete, wurde die Arbeitsrichtung festgelegt, wie weiter verfahren werden soll, um für beide Seiten eine vertretbare Satzung zu bekommen. Dabei sei der Wustrower Bürgermeister dem Vorschlag der Grünplaner dahingehend gefolgt, dass das Arbeiten an der Satzung erstmal gestoppt wurde. Zunächst solle eine Abstimmung mit der Forst und der Unteren Naturschutzbehörde im Neustrelitzer Landratsamt erfolgen. In der zweiten Januarhälfte dann werde zu einer Einwohnerversammlung eingeladen, bei der alle Beteiligten gehört werden sollen. "Wir hoffen, dass auch alle kommen", sagte der Wustrower Bürgermeister Heiko Kruse (EfW) dem Nordkurier. Auf jeden Fall werden alle eingeladen, kündigte er an. Erst nach dieser Gesprächsrunde solle weiter an der Erstellung der Satzung gearbeitet werden. Zwischenzeitlich hatte sich Heiko Kruse auch schon mit einem Vertreter der Unteren Naturschutzbehörde zum Vor-Ort-Termin in Grünplan getroffen und die örtlichen Gegebenheiten in Augenschein genommen. "Mir wurde zugesagt, dass man seitens des Landkreises die Stellungnahme noch einmal überdenken werde, wobei das Ergebnis aber noch offen ist", legte Kruse im Nordkurier-Gespräch den Sachstand dar. "Ich bin recht optimistisch, dass es möglich sein wird, die Bürgerwünsche zumindest teilweise zu berücksichtigen", sagte der Bürgermeister. Das Problem in Grünplan besteht darin, dass die Waldgrenzen derart dicht an den Ort und die Grundstücke gerückt sind, dass es bei der Definition eines Innenbereichs, in dem Bauangelegenheiten einfacher umsetzbar wären, unterschiedliche Auffassungen von Einwohnern, Forst und Naturschutzbehörde gibt.
Quelle: Nordkurier vom 23.12.2009




