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Roggentin und Wesenberg im Internet


Roggentin. Roggentin und seine Ortsteile Babke, Blankenförde, Leussow, Schillersdorf und Qualzow werden voraussichtlich noch in diesem Jahr über schnelleren Zugang ins weltweite Netz verfügen.

 

Das teilte Roggentins Bürgermeister Henry Tesch (CDU) gestern mit. Die Firma SeWiKom GmbH habe sich bereit erklärt, die Breitbandanbindung herzustellen. In welcher Form das geschehen solle - ob kabelgebunden oder als Funkvariante - solle in den kommenden Wochen geklärt werden. Ein Jahr Vorarbeit sei für diesen wichtigen Schritt notwendig gewesen. Die Gemeindevertretung habe sich von vornherein zum Ziel gesetzt, alle Ortsteile einzubeziehen. Hierin habe aber aber auch die Schwierigkeit gelegen, das Vorhaben umzusetzen. Nach ersten Bürgergesprächen und Bürgerbefragungen, mehreren Beratungen in der Gemeindevertretung sowie Gesprächen mit verschiedenen Institutionen sei es schließlich gelungen, ein entsprechendes Angebot zu erarbeiten. Die Ausschreibung sei über den Zweckverband Elektronische Verwaltung erfolgt. Insgesamt seit eine Investition von 200 505 Euro erforderlich. Der Eigenanteil der Gemeinde betrage 20 050 Euro. "Hier zahlt sich erneut aus, dass die Gemeinde einen konsequenten Haushaltskurs verfolgt hat, der uns jetzt in die Lage versetzt, ein so wichtiges Vorhaben für die Bürger und Gäste anzugehen", so Henry Tesch. "Es ist und bleibt ein wichtiger Grundsatz für mich, dass gerade im ländlichen Raum die flächendeckende Verfügbarkeit von Breitbandnetzen nicht nur gleichwertige Lebensverhältnisse sichert, sondern auch eine wesentliche Voraussetzung dafür ist, dass sowohl Handwerk, Tourismus und Zuzug langfristig eine Chance haben." Die Gemeinde Roggentin begrüße es daher, dass gerade in Regionen, in denen eine Breitbandanbindung nicht immer wirtschaftlich darstellbar sei, eine Schwerpunktsetzung der Förderung erfolge. Die Beantragung der Fördermittel für die Deckung der Wirtschaftlichkeitslücke erfolge ebenfalls über den Zweckverband Elektronische Verwaltung.

Ein Jahr Vorbereitung war notwendig.

 

Wesenberg. Wesenberger, die mobil im Internet surfen wollen, haben ab sofort gute Karten. Die technischen Voraussetzungen seien jetzt geschaffen worden, informierte das Telekommunikationsunternehmen T-Mobile. Die Mobilfunkversorgung in Wesenberg wurde um UMTS (Universal Mobile Telecommunications System) erweitert. Damit könnten Nutzer mit DSL-Geschwindigkeit im Internet surfen, E-Mails herunterladen oder von zu Hause auf das Firmennetz zugreifen. Mit UMTS sei der schnelle Zugriff aufs Internet nicht auf den heimischen Computer beschränkt, sondern auch per Handy oder Laptop mobil möglich.

 

Quelle: Nordkurier vom 07.01.2010




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