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Petrus entscheidet über Zeitplan der Sanierung


Wesenberg. "Der Fördermittelbescheid für das Wesenberger Rathaus ist unterschrieben und wirksam."

 

Das verkündete der Wesenberger Bürgermeister Helmut Hamp (BfW) während der jüngsten Stadtvertretersitzung, zu der sich die Abgeordneten und einige Besucher im Gebäude der Wohnungsgesellschaft in der Lindenstraße einfanden. In seinem turnusmäßigen Bericht informierte das Stadtoberhaupt über ein Gespräch, das bereits Mitte Dezember beim Schweriner Bauministerium stattgefunden hat und zu einem positiven Ergebnis in Sachen Rathaus geführt habe. "Die finanziellen Mittel stehen bereit", sagte Hamp. Dennoch ist es einzig und allein Petrus, der entscheiden kann, wann die derzeit ruhenden Bauarbeiten an dem, was vom Rathaus noch übrig ist, weiter gehen können. Momentan bietet sich dem Betrachter ein gewöhnungsbedürftiges Bild. Dort, wo einst das komplette Gebäude stand, sind im Wesentlichen nur noch ein paar Wände übrig geblieben. Lediglich die vordere Front erinnert daran, wie das Rathaus einst ausgesehen hat. Sie ist abgestützt und soll auch erhalten bleiben. "Es handelt sich ja um eine Sanierung, keinen Neubau", begründete Hamp das Vorgehen. Indes haben sich die Stadtvertreter bereits über die Inneneinrichtung Gedanken gemacht. "Wir wollen eine sachliche Inneneinrichtung und Ausgestaltung des Rathauses", nannte der Bürgermeister das Fazit, das die Stadtvertreter bei ihren Beratungen gezogen hätten. Das Prinzip Sparsamkeit habe sich in den Ausschüssen durchgesetzt, hieß es. Der nächste Schritt wird die vollständige Entkernung des Gebäudes hinter der Fassade sein. Dann wird die Teilunterkellerung verfüllt. Und schließlich soll von unten mit dem Gießen der Bodenplatte begonnen werden, um das Gebäude wieder zu komplettieren. Aber dafür werden bekanntlich wärmere Temperaturen benötigt. 

Quelle: Nordkurier vom 12.01.2010




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