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Wanderung durch den Tiefschnee


Priepert. Die Mitglieder des Prieperter Vereins Natur- und Wanderfreunde ließen sich von Schnee und Frost der vergangenen Tage nicht davon abhalten, eine vierstündige Wanderung durch den Prieperter Forst zu absolvieren.

 

Sie folgten der Einladung von Revierförsterin Heike Roth und besuchten prägnante Plätze im Wald. Man stapfte durch Tiefschnee, "wie er in den vergangenen Jahren eigentlich nur in den Alpen vorkam", heißt es von den Wanderfreunden. Die zehn Wanderer erfuhren, wie sich die Natur nach einem Waldbrand von selbst erholt hat, warum unter Lichtleitungen keine Weihnachtsbäume wachsen, obwohl das theoretisch die beste Plantage abgeben würde und, dass auf dem Prieperter Boden nur Kiefern gut gedeihen. Das zeigte dann auch die Prieperter "Dicke", ein wirkliches Prachtexemplar im guten Kiefernalter von etwa 150 Jahren. Auch eine frische Hasenspur sorgte für Gesprächsstoff in der Gruppe. Krönender Abschluss war ein Glühwein-Empfang in der Försterei, bevor alle in einer breiten Traktorspur den Heimweg nach Priepert antraten. "Trotz des Tiefdruckgebietes Daisy war es eine schöne und interessante Wanderung", resümierten die Vereinsmitglieder. "Unsere Muskeln zeigten am nächsten Tag, dass das Stapfen eine für sie nicht typische Bewegung ist." 

Quelle: Nordkurier vom 15.01.2010




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