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Bürgermeister bedankt sich beim Mirower Hafenmeister
NieswandtMirow. "Seitdem Udo Gerson als Hafenmeister bei der Stadt angestellt ist, ist der Haushalt des Hafens ausgeglichen.
Und das schon seit acht Jahren. Das gelingt ihm, weil er viel mehr und länger arbeitet, als er müsste", berichtet der Mirower Bürgermeister Karlo Schmettau (FDP), der sich stellvertretend für alle, die viel für die Stadt leisten, bei ihm mit einem Blumenstrauß und einer Flasche guten Weines bedankt. Udo Gerson ist geringfügig beschäftigt für 340 Euro im Monat. Aber die Arbeitszeiten interessieren ihn wenig, er ist immer am Hafen, wenn dort etwas zu tun ist. Und weil der Hafen auch ein Tor zu Mirow ist, achtet er sehr darauf, dass er auch ordentlich und sauber aussieht, weiß der Bürgermeister und ergänzt: "Durch sein Engagement erwirtschaftet er rund 12000 Euro im Stadthafen und am Wasserwander-Rastplatz." Im vergangenen Jahr fertigte Udo Gerson 1212 Boote ab, das sind noch drei Boote mehr als im Vorjahr. In diesem Jahr wird das im Bau befindliche Toilettenhäuschen am Parkplatz vor der Schlossinsel fertig. Die damit verbundene Arbeit wird Udo Gerson ebenfalls übernehmen. Dort sind die Automaten zu entleeren, neu ist, dass Caravans dort ihre Chemietoiletten entleeren können. "Udo Gerson wird das alles so gut unter Aufsicht haben, wir haben da volles Vertrauen", betont Karlo Schmettau.Der 68-jährige Udo Gerson lebt im Mirower Ortsteil Strasen. Beruflich war er bei der NVA (Nationale Volksarmee), bevor er als Arbeitsschutzinspektor zur LPG (Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft) Mirow wechselte. Bevor es mit der Bewerbung zum Mirower Hafenmeister klappte, war Udo Gerson in einem Baustofflager tätig, fuhr Traktoren, Kipper und Minibagger.
Quelle: Nordkurier vom 16.01.2010




