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Mirower Kreditinstitut will an Stadtrand umziehen
Mirow. Kunden der Mirower Raiffeisenbank können oder müssen ihre Bankgeschäfte vermutlich bald außerhalb der Innenstadt erledigen.
Zumindest gibt es Bestrebungen des Kreditinstitutes, an den Stadtrand umzuziehen - dorthin, wo derzeit die Verbrauchermärkte entstehen. Das bestätigte Bürgermeister Karlo Schmettau (FDP) im Gespräch mit dem Nordkurier. Die Mirower Stadtvertreter hatten aus bauplanerischer Sicht bereits ihre Zustimmung signalisiert. "Es wurde ein Nachtrag zum Bauantrag eingereicht", war dazu beim Landkreis Mecklenburg-Strelitz zu erfahren. Allerdings könne dem Nachtrag derzeit noch nicht zugestimmt werden. "Das widerspricht der Festsetzung im Bebauungsplan", hieß es. Es handelt sich allerdings um formelle Nachbesserungen, die in den Bebauungsplan eingearbeitet werden könnten, so dass das Vorhaben letztlich doch noch genehmigt werden könnte. Einen Zeitverlust für den Bauherren gebe es dadurch nicht. Geplant ist, an einem der Verbrauchermärkte einen kleinen Anbau für die Bank zu errichten. Das Mirower Stadtoberhaupt sieht den Umzug mit gemischten Gefühlen. Es hofft, dass sich der entstehende Leerstand bald wieder füllen würde.
Quelle: Nordkurier vom 20.01.2010




