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Neues Angebot im Bildungssektor


Wesenberg / Mirow. Die Wesenberger Regionalschule will das Produktive Lernen in ihr Repertoire aufnehmen.

 

Bereits im nächsten Schuljahr will die Regionalschule Wesenberg mit einem zusätzlichen Bildungsangebot starten. Geplant ist es, das sogenannte Produktive Lernen anzubieten. Es handelt sich dabei um eine praxisorientierte Ausbildung, bei der Schüler, aber auch solche, die der Schulbank bereits den Rücken gekehrt haben, die Möglichkeit haben, ihren Haupt- oder Realschulabschluss zu absolvieren. Dabei soll eng mit regionalen Betrieben zusammengearbeitet werden. Nach turnusmäßigem Theorieunterricht können die Schüler das Gelernte in der Praxis unter Beweis stellen. "Wir wollen mehr Schüler an unsere Schule holen", erklärte dazu Amtsvorsteher Thomas Müller vom Amt Mecklenburgische Kleinseenplatte. Dies sei ein wichtiger Baustein, um den Erhalt der weiterführenden Schule zu sichern. Angedacht ist dabei auch eine enge Kooperation mit der Mirower Grundschule, die über freie Raumkapazitäten verfügt. Weil die Wesenberger Einrichtung räumlich ausgelastet ist, sei beabsichtigt, dass die Wesenberger Regionalschule Räumlichkeiten im Mirower Grundschulgebäude, Leussower Weg, anmietet, erklärte Müller. Erste Gespräche seien diesbezüglich zwischen den Einrichtungen bereits gelaufen. "Die Sache wird nun beworben", so der Amtsvorsteher, dem derartige Lernmodelle aus anderen Städten bekannt sind. "Das können Schüler sein, die schon mal einen Knacks in ihrer Entwicklung hatten, ihren Weg aber wieder gefunden haben und lernen wollen", sieht Thomas Müller Bedarf. Er hofft, dass nach den Sommerferien gestartet werden könne und sich bis dato ausreichend Schüler angemeldet haben.
 

 

Quelle: Nordkurier vom 21.01.2010




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