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Neue Straße soll bald bis Mirow führen
Nach drei Jahren rückt die geplante Straßenverbindung von Mirow nach Wittstock, über die es 2005 konträre Diskussionen gab, wieder in den Blickpunkt der Öffentlichkeit:
Mirow. Nach drei Jahren rückt die geplante Straßenverbindung von Mirow nach Wittstock, über die es 2005 konträre Diskussionen gab, wieder in den Blickpunkt der Öffentlichkeit: Das Raumordnungsverfahren (ROV) dafür wurde jetzt in den Bundesländern Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg gemeinsam abgeschlossen, berichtet das Schweriner Verkehrsministerium.
Das Vorhaben wurde mit der Öffentlichkeit, Behörden und Verbänden und anderen raumbedeutsamen Planungen abgestimmt, heißt es weiter. Wie geht es weiter? Die jetzt vorliegende gemeinsame Trassenvariante wird beim Bundesverkehrsministerium zur Linienbestimmung eingereicht. Danach erfolgt für den in Mecklenburg-Vorpommern liegenden Abschnitt der neuen Bundesstraße die Entwurfsplanung. Ob diese Straße notwendig ist, wurde vor drei Jahren diskutiert. Während die Industrie- und Handelskammer Neubrandenburg forderte, keine Verzögerungen beim Bau der Straße zuzulassen, lehnte die länderübergreifende Arbeitsgruppe Naturschutz das Projekt ab. Die Schwere der Eingriffe in Natur und Landschaft stehe in einem sehr schlechten Verhältnis zum verkehrlichen und ökonomischen Nutzen, argumentierte Wilhelm Schäkel, Sprecher der Arbeitsgruppe.
Dem widersprach der Landtagsabgeordnete Lorenz Caffier (CDU), da die neue Straße auch Mecklenburg-Strelitz wesentlich besser für den Tourismus erschließen würde. Dem schloss sich Landesentwicklungsminister Otto Ebnet (SPD) an, der anlässlich der Fertigstellung des ROV sagte, dass die Verbindung einen besonderen Stellenwert für die Erreichbarkeit der Tourismusregion Mecklenburgische Seenplatte aus Richtung Westen und Süden habe. Die Bundesstraßenverbindung zwischen Mirow und Wittstock, die etwa 20 Kilometer lang wäre, sei als „vordringlicher Bedarf“ im Bundesfernstraßenbau eingestuft und stelle einen ersten Teilabschnitt der geplanten großräumigen, länderübergreifenden Fernstraßenverbindung dar.
Quelle: Nordkurier vom 21.12.2007




