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Schulfeste in Mirow und Wesenberg
Mit dem Programm „24 lütte Dör’n“ sorgten die Schüler der Mirower Grundschule „Regenbogen“ am Donnerstagabend für Begeisterung und weihnachtliche Stimmung bei den 200 Zuschauern.
Lehrer und Schüler blicken auf erfolgreiches Jahr zurück
Mirow. Mit dem Programm „24 lütte Dör’n“ sorgten die Schüler der Mirower Grundschule „Regenbogen“ am Donnerstagabend für Begeisterung und weihnachtliche Stimmung bei den 200 Zuschauern. Mit den 24 Dör’n waren die Adventstürchen gemeint und sie waren die Grundlage für die Gestaltung des Programms unter der Leitung von Schulleiterin Gabriele Rühe. Kinder öffneten sie und danach folgte jeweils ein Beitrag – ein Gedicht, ein Sketch, Schattenspiele und natürlich auch viel Musik. Das bekannte Lied Dona nobis erklang zweistimmig und versetzte alle Zuschauer in gerührte Weihnachtsstimmung.
Das zu Ende gehende Jahr ist auch Anlass für die Lehrerinnen der Grundschule, zurück zu blicken. Im bisherigen Schuljahr können sie auf Erfolge in unterschiedlichen Bereichen verweisen. Sportlich hoch her ging es beim Zweifelderballturnier der Grundschulen. Ein ausgezeichneter 3. Platz ist der Lohn. Auch in der Freizeit erzielten die Schüler hervorragende Ergebnisse. Stellvertretend werden Rebekka Jörn aus Klasse 3 mit tollen Leistungen auf Landesebene in der Leichtathletik und die Mädchen und Jungen des FSV Mirow/Rechlin genannt.
Ihr kulturelles Können zeigten die Schüler bei der Mirower Inselweihnacht. Im Rahmen der vorweihnachtlichen Projektwoche tüftelten und bastelten alle an der Bühnendekoration und an Überraschungen für das Weihnachtsprogramm „24 lütte Dör’n“.
Aber auch das Lernen in Mathe und Deutsch kamen in diesem Schuljahr nicht zu kurz. Neben Unterricht, Freiarbeit und Stationslernen standen Projekte auf dem Plan. Zu nennen sind das Regenstraßenprojekt der Klasse 1, das Kräuterprojekt der 2. und 3. Klasse und das Medienprojekt der 4. Klasse. Die Lehrerinnen bedankten sich bei allen Eltern, Großeltern, Helfern und Freunden der Grundschule Regenbogen für Ihre Hilfe und Unterstützung.
Showtime spielt 1500 Euro für guten Zweck ein
Wesenberg. Bärbel Biggemann, Leiterin der Wesenberger Schule, hat bei der 10. Showtime, die am Donnerstagabend über die Bühne ging, die Saalwette verloren. Sie wettete, dass es die Diskjockeys (die Schüler sind) es nicht schaffen, die beiden Lehrer Heidemarie Kambs und Holger Klager auf die Bühne zu kriegen, auf der sie live singen. Die DJ’s brachten aber genau das fertig. Die beiden Lehrer, die Hauptorganisatoren der Showtime, sangen die Puhdys-Hit „Alt wie ein Baum“ und verhalfen den DJ’s damit zu einem leckeren Frühstück, dass ihnen Bärbel Biggemann am 7. Januar, dem ersten Schultag nach den Ferien, serviert.
Neben allem Spaß und der Weihnachtsstimmung, die die Schüler auf der Bühne und die 350 Zuschauer im Saal bei der Jubiläums-Showtime hatten, nennt die Schulleiterin noch einen wichtigen Aspekt der Veranstaltung, die der kulturelle Jahreshöhepunkt ist: Durch die Showtime kamen rund 1500 Euro zusammen, die dem Schulverein zur Verfügung gestellt werden, der damit wieder etwas Gutes für die Schule erreichen wird, zum Beispiel auf dem Schulhof, ist sich Bärbel Biggemann sicher.
Im kommenen Jahr ist übrigens geplant, eine DVD herauszubringen, auf der Ausschnitte aus allen bisherigen Showtimes zu sehen und zu hören sind und die schon einen Erinnerungswert haben. Der Fotograf und Medienspezialist Willi Buchert aus Wesenberg hat in allen zehn Jahren gefilmt, so dass genügend interessantes Material für die DVD zur Verfügung steht. Zehn Ehrengäste erhielten bereits bei der Showtime am Donnerstag Gutscheine für die CD. Gestern wurde Showtime noch einmal aufgeführt, damit sie sich alle Schüler ansehen konnten. Nach den Klassen-Weihnachtsfeiern ging es gestern ab in die Ferien.
Quelle: Nordkurier vom 22.12.2007




