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Wustrower Jäger lindern Not des Wildes


Wustrow. Das Wild wird in winterlicher Notzeit im Bereich des Hegerings Wustrow gefüttert:

 

"Die Jägerschaft ist nicht nur angehalten, den artenreichen Wildbestand in unserer noch weitgehend unbelasteten Natur nachhaltig zu bewirtschaften. Sondern sie ist in Zeiten der Not, wie jetzt in diesem Winter, dazu angehalten, mit dem Ausbringen von Futter in die Einstandsgebiete der Tiere diese Not zu lindern", berichtet Hans Schwarz, Leiter des Hegerings Wustrow. Diese Aufgabe werde seit jeher als fester Bestandteil der Hege des Wildes betrachtet. So wurden im Bereich des Hegeringes in den vergangenen Tagen in allen Jagdbezirken entsprechende Futtermittel ausgebracht. Dabei wurde durch den Wustrower Biolandwirt Andreas Schock , der auch den größten Teil des Futters in einer ausgezeichneten Qualität und sehr kulant dazu lieferte, der Transport mit schwerer Technik unterstützt, spricht sich Hans Schwarz im Namen des Hegerings lobend aus und ergänzt: "Denn nur mit dieser Technik war es zum Teil möglich, bei den Schneehöhen in die Nähe der Wildeinstände zu gelangen. An dieser Stelle ein Dankeschön."Die Jäger werden jetzt die Futterstellen kontrollieren und dort, wo es nötig ist, für Nachschub sorgen. Der Ankauf der Futtermittel wird durch die Jagdgenossenschaft Wustrow finanziell großzügig unterstützt, berichtet der Hegeringleiter weiter. Fallwild sei noch nicht gefunden worden, scheinbar seien die Probleme mit dem hungernden Wild noch nicht so groß. Darum würden sich die Wustrower Jäger bei dem weiterhin winterlichen Wetter um das Wild kümmern.

 

Quelle: Nordkurier vom 11.02.2010




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