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Seltener Steiger auf der Insel im Einsatz


Mirow. So ein Gerät wie dieser Tage auf der Mirower Liebesinsel ist nicht allzu häufig zu sehen: Ein Hubsteiger mit Gummikettenfahrzeug, der die Arbeitsbühne auf eine Höhe von bis zu 22 Metern befördern kann.

 

Zudem ist er nur 1,50 Meter breit, so dass die Maschine problemlos über die schmale Brücke zwischen der Schlossinsel und Liebesinsel fahren konnte. Lutz Ludwig, Inhaber des Fachbetriebs Baumpflege "Seil und Säge" Burg Stargard, der sich den Hubsteiger auslieh, nennt einen weiteren Grund, warum er und sein Kollege Johannes Korn den Hubsteiger für Baumpflegearbeiten verwenden: "Die Maschine kann auch durch den hohen Schnee sicher fahren und dort ebenfalls sicher justiert werden."Von der Arbeitsbühne des Hubsteigers aus trägt Lutz Ludwig Stück für Stück die alte Esche ab. Sie ist innen morsch, das habe eine Baumschau einschließlich Klopftest im erbst vergangenen Jahrs ergeben. So ein Baum könne im Ganzen abbrechen nd umschlagen, auch wenn er im Sommer noch belaubt sei. Die Schau habe ergeben, dass die Zersetzung des Holzes durch Pilze im Innern des Baumes so weit fortgeschritten sei, dassdie Standsicherheit nicht mehr gegeben sei. "Die Esche zeigte in den zurückliegenden Jahren zunehmend abgestorbene Astbereiche im Kronendach", berichtet Ulrich Kache von der für die Liebesinsel ebenfalls zuständigen Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten m Betrieb für Bau und Liegenschaften Mecklenburg-Vorpommern, Geschäftsbereich Schwerin. Stück für Stück müsse die Esche abgetragen werden, um auf der denkmalgeschützten Insel das Denkmal, die Wege und die anderen Bäume zu schützen, erläutert Lutz Ludwig weiterhin.Die Baumpflegearbeiten werden noch bis einschließlich Montag andauern, dazu gehört auch der Abtransport des Totholzes, das aus den Bäumen entfernt wurde, um die Stand- und Verkehrssicherheit zu gewährleisten, schildert Lutz Ludwig. Neben der Esche wurde noch eine morsche Ulme gefällt, vor allem aus alten Erlen und Eichen entfernten die beiden Männer des Fachbetriebs Totholz.

 

 

Quelle: 21.02.2010




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