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Versammlung für Einwohner kommt gut an
Starsow / Peetsch. Sehr erstaunt und erfreut über die Resonanz, die die Einladungen zu Einwohnerversammlungen in den Mirower Ortsteilen Starsow und Peetsch fanden, zeigte sich Bürgermeister Karlo Schmettau (FDP).
In Starsow kamen 25 Bürger in die Gaststätte "Uns Kohstall" und in Peetsch 15 Einwohner in die "Pizzeria Heise", um sich vor allem über die neue Straßenbeleuchtung, die installiert werden soll, zu informieren. Karlo Schmettau hatte Kopien vorbereitet, damit sich die Einwohner ein Bild davon machen können, wie die neuen Straßenlampen aussehen. Dabei handelt es sich um sogenannte "Leipziger Leuchten" in modernem Design. Diese neuen Leuchten sollen die 40 oder mehr Jahre alten Lampen, von denen etliche nicht mehr funktionieren, ergänzen. Außerdem legte der Bürgermeister Pläne vor, auf denen zu sehen ist, wo die neuen Lampen installiert werden. Für die neue Straßenbeleuchtung sowohl in Starsow als auch in Peetsch stehen insgesamt 90 000 Euro zur Verfügung. Auf die Ausschreibungen haben sich fast 15 Betriebe beworben, der Zuschlag ging an Elektro Volt in Neustrelitz. Die Bauarbeiten beginnen, wenn die Witterung es zulässt. Fertigstellungstermin ist eigentlich der 1. Mai, aufgrund des langen Winters und der damit verbundenen Bauruhe geht der Bürgermeister aber davon aus, dass die neue Straßenbeleuchtung in Starsow und Peetsch erst einen Monat später in Betrieb gehen kann."In Starsow fand man es schön, dass man bei dieser Gelegenheit zusammenkommen konnte, weil sich die Einwohner sonst so oft nicht sehen. Und die Wirtin vom "Kohstall" versprach: Wenn die neuen Lampen angeschaltet werden, gibt sie für jeden einen Schnaps aus", erzählt Karlo Schmettau. Zusammengehörigkeitsgefühl spürte der Bürgermeister auch in Peetsch. Dort nahmen sich Bürger vor, gemeinsam die Erneuerung der mittlerweile sanierungsbedürftigen Feierhalle vorzunehmen. Die Finanzierung könnte durch die Einnahmen aus dem Lichterfest unterstützt werden, das im Zusammenhang mit der neuen Straßenbeleuchtung geplant ist. Ein Einwohner sagte, dass er noch Ziegel hat, ein anderer verfügt über Dachbalken, berichtet der Bürgermeister über weitere positive Nebeneffekte der Einwohnerversammlungen, von denen es sehr lange keine gab in den Ortsteilen.
Quelle: Nordkurier vom 24.02.2010




